THE WORLD AND EVERYONE WE HAVEN’T KNOWN (IN THIS LIFE)

On the streets, in the museum, on the river banks, in the woods, underground. We meet them everywhere. We don’t talk to them, we just watch them doing whatever they are doing. We don’t ask ourselves what they are thinking or what their lives are like. We just like those moments and capture these. Because we want them in our memories. And maybe those people are not strangers. Maybe we know them in other lives. The woman in front of the news-stand could be our mother. The homeless man could be our husband. The girls in the lunch break could be our sisters. Maybe someday we know them again in this life or the life after. But right now we miss them.

Auf der Straße, im Museum, am Flussufer, im Wald, unter der Erde. Wir treffen sie überall. Wir sprechen nicht mit ihnen, wir beobachten nur, wie sie etwas tun und was sie tun. Wir fragen uns nicht, was sie denken oder wie ihr Leben aussieht. Wir mögen diese Momente die wir beobachten einfach, wir fangen sie ein und halten sie fest weil wir sie in unseren Erinnerungen haben möchten. Und vielleicht sind diese Menschen die wir beobachten keine Fremden. Vielleicht kennen wir sie aus einem anderen Leben. Die Frau vor dem Zeitungsstand könnte unsere Mutter sein. Der Obdachlose könnte unser Ehemann sein. Die Mädchen in der Mittagspause könnten unsere Schwestern sein. Oder vielleicht lernen wir sie eines Tages in diesem Leben kennen oder auch im Leben danach. Aber im Moment vermissen wir sie und behalten sie in unserer Erinnerung.